Die goldene Finanzberichterstattung berichtet, dass die größte Einzelhandelsbank Großbritanniens – die Lloyds Banking Group – dem Erwerb des digitalen Wallet-Anbieters Curve zugestimmt hat, wobei der Transaktionswert etwa 120 Millionen Pfund beträgt. In dieser Woche hat Curve die Investoren darüber informiert, dass sie mit Lloyds einen Aktienkaufvertrag unterzeichnet haben, und die offizielle Bekanntgabe wird voraussichtlich nächste Woche veröffentlicht. Dieser Deal ist einer der bemerkenswertesten Fintech-Erwerbe in Großbritannien in diesem Jahr, wird jedoch von erheblichem Streit begleitet. Curve gab in einem Aktionärsbrief zu, dass die Protokollbewertung “unter unseren Erwartungen an Curve liegt”, was viele Investoren enttäuschen könnte. Die Vorstand betonte jedoch, dass dieser Verkauf der “beste praktikable Weg” für die Gläubiger und Aktionäre des Unternehmens sei. Shachar Bialick, CEO und Gründer von Curve, warnte, dass das Unternehmen in diesem Jahr wahrscheinlich zahlungsunfähig sein wird, wenn die Transaktion mit Lloyds nicht zustande kommt. Seit seiner Gründung hat Curve mindestens 250 Millionen Pfund an Finanzmitteln gesammelt und wurde einmal als Pionier der europäischen Finanztechnologie positioniert. Doch im Jahr 2024 und 2025 sehen sich mittelgroße Finanztechnologieunternehmen allgemein steigenden Kundenakquisitionskosten, einer verschärften Finanzierungsumgebung und regulatorischem Druck gegenüber, wovon auch Curve nicht verschont bleibt.